Learn how to animate using digital and analogue 2D drawing techniques, 3D CGI, Stop-Motion, or experiment with VFX, 360° and virtual reality. In our modules you will train every aspect of your storytelling skills from traditional 3-act structures all the way to experimental narration.

These are student reflections from their experiences at FMX & ITFS 2019 in Stuttgart, Germany. This page contains entries 8 to 10 out of 16.

8_Berichterstattung Stuttgart by Raphael Pfyffer

9_Stuttgart in Motion by Thi Viet My Pham

10_Kurzer Eindruck vom ITFS 2019 by Igor Kuzmic

Berichterstattung Stuttgart by Raphael Pfyffer

Zuerst einmal vorweg, wenn ihr in Stuttgart seid,nehmt wenn möglich immer das Tram. Nicht den Bus! An unserem ersten Tag hatten wir die glorreiche Idee mit dem Bus zu unserem Airbnb zu fahren. Unerfahren wie wir waren, hatten wir nicht bedacht, dass der Bus eine Busschleife fahren würde. So sassen wir eine geschlagene Stunde in diesem Ding fest und konnten durch die Fensterscheiben das nicht ganz so schöne Stuttgart erkunden. Ja, die Stadt ist nicht so der Wahnsinn. Aber man geht ja nicht wegen der Stadt selbst, sondern wegen dem günstigen Bier und der FMX.

Und beides hat mich in Stuttgart nicht enttäuscht. An der FMX besuchte ich hauptsächlich die Making Of Panels. Vor allem das Weta-Panel gefiel mir besonders. Anhand ihrer über 20-jährigen Firmengeschichte wurde die Entwicklung von Motion Capture aufgezeigt. Der Vortrag wurde von Matt Aitken, dem VFX Supervisor geführt. Begonnen hat er mit der Entwicklung von Gollum aus «The Lord of the Rings». Dieser Teil war zwar spannend, jedoch nichts wirklich neues, zu dem was man im Internet oder sonstigen Making Ofs zu der Filmreihe findet.

Wirklich interessant wurde es für mich, als er Material von «War of the Planet of the Apes» gezeigt hat. Hier hat er anhand eines Shot aufgezeigt, inwieweit die Motion Capture-Daten und somit die Performance des Schauspielers ausreichen und wie viel im Nachhinein noch von einem Animator korrigiert oder geändert werden muss.

Das Tüpfelchen auf dem i war dann noch, als er auf Thanos aus «Infinity War» bzw. «Endgame» einging. Ich war gespannt ob ich noch etwas Neues lernen würde, da ich am Vortag schon ein sehr technisches Panel zum Motion Capture dieses Charakters besucht hatte. Ich wurde jedoch nicht enttäuscht und das Überraschendste für mich war, dass man die Motion Capture Performance von Josh Brolin zuerst auf ein digitales Modell des Schauspielers selbst übertragen hat, bevor man in einem weiteren Schritt die Daten dann auf das finale Thanos-Modell implementiert.

Dies erlaubte eine grössere Freiheit, um die Performance noch ein wenig nachzukorrigieren oder die Expressions ein wenig zu pushen. Interessant fand ich weiter auch, als aufgezeigt wurde, wie sich das Rig von Thanos von «Infinity War» zu «Endgame» verbessert hat.

Mein Fazit zur FMX ist durchwegs positiv. Es war wirklich spannend direkt von den Machern der Filme einen Einblick hinter die Kulissen zu bekommen. Und nun nochmals zum Thema Bier: Wenn Jemand mal Luzern vermisst, geht ins „Erdgeschoss“ eins trinken. Ist wie eine Mischung aus „Neubad“ und „Parterre“. Ganz okay also.

Stuttgart in Motion by Thi Viet My Pham

During the time in Stuttgart I was mainly watching competition shortfilms from the ITFS. Most of them were entertaining, some of them were hard to follow and a few of them were interesting enough for me to remember. That probably is because they are stop motions shorts. Among them, the one with the most eye-catching technique would be the short «Bloeistraat 11». Its a mixed technique between 2D computer and stop motion. It was peculiarly made though, and I couldn’t figure out how the film was made until the director revealed it herself. The set was handmade and the film was shot using the stopframe technique. The characters weren’t puppet but flat shaped figure cut out from plastic which were given additionally 2D drawn outline in the postproduction. I couldn’t get more details about how the film was made though as I unfortunately missed the artist talk at the festival cafe. Storywise this short also get a good grade from me. The film tells about the friendship of two young girls in an unpretentious way that makes one easily relate to the characters.

Another one made with an interesting technique would be the short «Rhythm of the Woods». It was made after the directors were inspired by the 360° Book from the artist Yusuke Oonos. As the name suggests, each page of the book, when fanned out, would create together a 360° world. This technique goes well with the idea of the film as it tells the circle of life of the forest and how every life is connected with the other. It was a lighthearted film and I enjoyed watching the fresh style of animation that I don’t see so often. 

Here is an example of how the book looks like

The next one is a traditionally made stop motion. Its name is «Raymonde et l’evasion verticale». It didn’t use any new technique or anything of the sort. The short was made with a set and puppets. However, they were really well made that I can only like it. Especially the lighting of the set, it looked really beautiful and realistic. Storywise the film was funny and not too loaded with text, though I questioned the ending. The mix with the 2D computer drawing was moderate, so that I didn’t feel like it was out of place. All in all, it was an entertaining short that I wouldn’t dislike watching again.

Kurzer Eindruck vom ITFS 2019 by Igor Kuzmic

Da ich die Morgenstunden ungern verpassen und doch um 23:00 sehen wollte, was an anderen Schulen für Abschlussfilme entstehen, waren kurze Ausfälle im Kinosessel kaum zu vermeiden #mythoskaffee (siehe Skizze #whatisthis?).

Besonders gefallen haben mir die «Filmmaker Talks» am nächsten Tag, spontane Begegnungen mit anderen Animationsmenschen und die Filme im Wettbewerbsprogramm. 

Da wäre z.B. «Oded» über eine dicke Raupe, die nicht zum Schmetterling werden möchte. Wuff! #inlovewithacaterpillar 
Kurz aber doch interessant war die Diskussion über «Animals», der den Lotte-Reiniger-Preis für den besten Abschlussfilm erhielt. Der Regisseur (der den Film in Zusammenarbeit mit über 10 Studierenden realisierte) wurde mit Fragen überworfen und liess jene über die Gewaltdarstellung eher unbeantwortet. Es wäre «part for the fun of it, part for the story». Speziell wegen einer Szene kam es fast zum Tumult #hyperbeloverdrive. Wer möchte, kann sich selbst ein Urteil bilden, der Film ist nämlich auf Youtube zu finden. Mir hat die Vorstellung am ITFS vorerst gereicht. #chickeninthesubway
#over

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20. May 2019

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