mit Bachelor und Master Abschlüssen. Dozierende mit langjähriger Berufserfahrung vermitteln Dir die Techniken Zeichentrick, Computeranimation, Stop Motion und VFX

Willkommen zum Puppenbau-Workshop! Hier basteln sich diejenigen Zweitsemestler, die Stop Motion als Vertiefung gewählt haben, ihre Puppen. Julie Pelckmans hat mich bei ihrem Arbeitsprozess in der Werkstatt über die Schulter schauen lassen.

Erst hat Julie ihre Figur entworfen, ein Metal-Chick, und sie dann aus Monster Clay modelliert. Von diesem Modell goss sie dann ein Negativ aus Zement, mit dem dann wiederum das Positiv hergestellt werden kann.

In dieses Negativ wird eine Armatur hineingelegt und mit Schaumlatex eingepackt. Dieses kleine Skelett aus Stahlstäben und winzigen Gelenken hat Julie zusammengebaut, was Fingerspitzengefühl erfordert. Die Gelenke müssen natürlich beweglich sein, jedoch trotzdem so gut fixiert, dass sich die Puppen nicht von alleine bewegen. Zusammen mit der Hilfe und dem Know How von Irmgard Waltert und Adrian Flückiger kann man jedoch zuversichtlich sein, dass alles so sitzt, wie es soll!

Nach dem Rohbau kommen die Feinheiten: Die hellgelbe Schaumlatexpuppe erhält ein bisschen Farbe und auch endlich die Kleider, die sich Julie in der Designphase ausgedacht hat. Natürlich gibt es auch einige kleine Adaptionen; so ist das Metal-Chick jetzt dank den Schaumlatexlöchern zum Zombie erklärt worden (:

Nun ist die Puppe bereit, um animiert zu werden, und ich bin schon gespannt auf die Stage-Moves der etwa 25cm hohen Puppe!

Vielen Dank an Julie für den Einblick in die Stop Motion Werkstatt, ich freue mich auf die folgenden Animationen!

 

 

Text: Rhoda Berger

Fotos: Julie Pelckmans & Rhoda Berger

 

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26. März 2018

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