mit Bachelor und Master Abschlüssen. Dozierende mit langjähriger Berufserfahrung vermitteln Dir die Techniken Zeichentrick, Computeranimation, Stop Motion und VFX

Im Schnelldurchlauf durch den Prozess

Nachdem Bin-Han To uns beehrt hat, ging es für die 3. Semestler mit den Briefings von den Koperatinspartnern los. In diesem Jahr sind das: „TedX Basel“, „Historisches Museum Baden“, „Schweizer Fernsehen (SRF)“ und wie immer „Cartoon Network“.

Nach dem Briefing konnten wir uns ein Bild über die Ideen der Organisationen und ihren Vertretern machen:

 

Kurzfassung Briefing

TedX Basel möchte etwas möglichst kurzes (10sec. wenn möglich), dass etwas mit einer Idee zutun hat. Hayes Ford von TedX lässt uns viel Freiraum und zeigt grosses Vertrauen und Begeisterung für die Zusammenarbeit mit unserer Schule.

Das historische Museum Baden ist zum Ersten mal dabei. Dominik Sauerländer wünscht sich einen Spot von etwa einer Minute zum Thema Mimik. Auch hier zeigt Dominik Sauerländer grosse Motivation und ist auf die Resultate gespannt.

SRF ist auch zum Ersten mal an Board. Martin Schild ist mit einem besonderen Wunsch zu uns gekommen. Er hätten gerne einen 360° Film. Da noch sehr wenige mit so etwas gearbeitet haben, werden wir von unser Dozenten Francois Chalet und Christophe Merkle, der vor einem Jahr seinen Masterfilm in diesem Format gemacht hat unterstützt. Die Dauer des Films ist wegen der neuen Technik noch unbestimmt (Spoiler Alert: Es wird 360° Stopmotion Filme geben!).

Auch Cartoon Network ist dieses Jahr wieder mit dabei. Seit 2010 ist der Fernsehsender jedes Jahr bei unserem Projekt mit von der Partie. Ihr Thema dieses Jahr ist Fussball, weil ja bekanntlich nächstes Jahr WM ist. Bei Gerhard Wolf merkt man, dass er das schon öfters gemacht hat. Er kann uns so schon viel Infos geben, was geht und was nicht.

Während und nach den Briefings haben wir Ideen gesucht. In der nächsten Woche ging es um die Wurst. Ideen werden konkretisiert, erste provisorische Teams gebildet und Factsheets erstellt. Jeder möchte natürlich, dass seine Idee beim Pitch durchkommt und so haben alle auf Hochtouren gearbeitet.

Das Factsheet dient dazu einen Überblick auf das jeweilige Projekt zu geben. Folgende Daten sind auf unseren Factsheets vermerkt:

Arbeitstitel, Namen der Ideenfinder, kurzer Beschrieb der Handling, Story in 6 Panels und ein paar Moodbilder.

All das auf einem A4 Blatt. Dazu kamen noch ein paar Characterdesigns und etwas Konzeptart von den ganz Fleissigen.

 

Der Pitch

Factsheets, Characterdesigns und Konzeptart hängen an den Wänden. Orange Punkte werden darauf gepresst oder auch nicht. Es ist endlich soweit, es kommt jetzt aus, welche Ideen es in die Umsetzung schaffen und welche nicht. Von den geschätzten 20 Ideen können 10, allerhöchstens 12 Filme in dieser kurzen Zeit produziert werden. Jeder der Teilnehmer der Abstimmung bekommt drei Orange Punkte. Ob Dozent Student oder Jürgen, jeder darf nur einen Punkt pro Idee vergeben.

 

Teamfindung

Nachdem geklärt worden ist welche Ideen die beste Ergebnisse ergattert haben, werden die Teams gebildet. Die ganze Klasse seht vor dem Whiteboard auf dem die Ideen stehen. Für einige ist klar in welches Team sie gehen, für die meisten aber nicht. Jochen, der für das Projekt zuständige Dozent, hat uns alleine gelassen und nun stehen 26 ratlose Gesichter vor dem Whiteboard, auf dem ausversehen mit wasserfestem Filzstift geschrieben wurde.

Nachdem der Nachmittag zuneige ging haben sich 90% der Teams gebildet. Ein wichtiges Kapitel im Auftragsprojekt ist abgeschlossen.

 

Storyboards und Animatics

Christian Puille – was hätten wir nur ohne Christian Pullie gemacht. Er war uns eine riesen Hilfe beim Storyboarden. Möchtet ihr mehr über das Christian wissen dann hopp zu diesem Blogpost. Die Storyboard Woche war im Flug vorbei. Erste Konzept Art und die ausgearbeiteten Storyboards wurden an die Koperationspartner gesendet. In der darauffolgenden Woche, gab es neben dem erarbeiten der Animatics auch erste Feedbacks der Partner via Skype. Und dann beginnt auch schon die erste Umsetzungsphase.

 

Die Umsetzung

Momentan ist die Umsetzung der Projekte im vollen Gange. Die 2Dler und Stopmotioner sind mit dem 2D-Layout beschäftigt, 3Dler beschäftigen sich mit modellieren und rigging. Im Januar müssen die Filme stehen. Dann kann Thomas Gassmann mit dem Souddesign loslegen. Und das Semester ist dann auch wieder schon vorbei.

Ihr hört also bald neues zu den Filmen.

–Leoni Dietrich–

 

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16. November 2017

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