„Wer weiss eigentlich, was ein Foley Artist tut…“; Das war die Eingangsfrage der Präsentation des Geräuschemachers Dieter Hebben aus Köln. Ich fand, nicht alle Anwesenden hatten eine klare Idee des Berufes eines Foley Artists. Schon deswegen, war es sinnvoll, diesen Vortrag zu besuchen aber auch, weil es faszinierend ist, wie sich jemand ein so seltener Beruf fast selber erlernt und auch davon leben kann. Denn für einen Foley Artist gibt es keine Ausbildung. Man sucht sich einen gewillten Lehrmeister und – bei genügend Wissen, versucht man dann Aufträge als Selbstständiger zu finden. Der Foleyartist baut sich sein Repertoire während der Ausbildung auf und erweitert seine Fähigkeiten und Geräusche-gegenstände ständig. Es ist eine Kunst, die viel Feingefühl und stetige Präsenz abverlangt. Für die Arbeit des Foley Artists, also dem Vertonen von Filmen und Theaterstücken, braucht es ein enormes Spektrum an Ideen, um die Geräusche von einem Film zu imitieren. Zur Verfügung steht ihm oft nur ein Raum mit Gegenständen.

Dieter Hebben hielt letzten Freitag an der Hochschule Luzern, D&K, Animation, eine Präsentation ab über seinen faszinierenden Beruf.Im April wird er die Töne für die Abschlussprojekte der Animation aufnehmen und somit erneut bei uns in Luzern zu Gast sein.  Er arbeitet seit vielen Jahr mit unserem Sounddesigner Thomas Gassmann zusammen.

 

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2. März 2015

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