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1278067_10151537279511601_1262394007_oVon Dominic Lutz.
Als sich letztes Jahr herausgestellt hat, dass ich um viele Ecken herum jemanden kenne, der bei Pixar arbeitet, hatten Charmaine, Rafael, Monika, Luna und ich diesen Sommer die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Studios zu werfen.
Simon Christen, Character Animator bei Pixar führte uns, während unserem Aufenthalt in San Francisco, einen Tag durch das riesige Areal. Wir waren erstaunt von den Ausmassen des Geländes das drei Gebäude beinhaltet: Die riesige Serverfarm, welche wir nicht besichtigen konnten, da der Zutritt nur dem IT-Personal erlaubt ist, die Storyabteilung, wo wir leider auch nicht mehr als das Gebäude betrachten konnten, und die Animationsabteilung. Letztere war natürlich wo wir den grössten Teil der Führung verbrachten. Simon zeigte uns verschiedene Ausstellungsräume wo man von Concept-Art bis zu Storyboards alles anschauen konnte. Wir wurden auch durch drei Kinosäle geführt, wobei die kleinen Zwei zur Vorführung von Zwischenständen der Animationen benutzt werden und im Grossen Saal finden Filmvorführungen statt.
Aber der interessanteste Teil war natürlich die Arbeitsplätze der Animatoren. Jeder Animator hatte sein Büro selbständig zusammengeschustert. Einige sahen aus wie griechische Tempel, oder ein englisches Mansion. Simon arbeitet in einem Flugzeugwrack in der Dschungelabteilung. Dort zeigte er uns einige seiner Animationen aus dem aktuellen Kinofilm Monster University und erklärte uns seine Arbeitsweise und wie es bei Pixar so zu und her geht. Ich war überrascht zu hören, dass ein Animator nicht nur für ein Character in der Szene zuständig ist, sondern für jede Figur in der Szene.
Er stellte uns die Software von Pixar ein wenig vor und zeigte uns am Beispiel von Mike Wazowski wie komplex die Characters im Profibusiness zusammengesetzt sind.
Gegen Ende der Führung bekamen wir noch zwei kleine Sneak-Peeks zu den zukünftigen Filmen „The Good Dinosaur“ und „Finding Dory.
Als wir noch in der hauseigenen Mensa etwas zusammen assen fragten wir Simon noch alle Fragen die uns auf der Zunge brannten und er beantwortete sie alle geduldig.
Pixar wirkte für mich wie eine grosse Version von unserem siebten Stock in Luzern. Es sieht aus wie ein riesiger Hobbyraum für Erwachsene, die eigentlich noch immer Kinder sind. Mit Swimmingpool, Footballfeldern, Kinosäälen und allein in der Animationsabteilung findet man zwei Bars.
Der Besuch hat mich sehr angespornt und ich habe sofort wieder Lust bekommen selbst wieder an die Arbeit zu gehen, in der Hoffnung irgendwann wieder dort hinzugehen.

25. September 2013

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