Gute eineinhalb Stunden berichtete Natalia Mirzoyan über ihre Erfahrungen in directing in animation.
Sie zeigte eine Episode der Serie Kikoriki, wo sie mitarbeitet, sowie die Filme My Childhood Mystery Tree und der ausschliesslich aus Teeblättern gemachte Chinti.
Es wurde ein ausgiebiger Einblick in die Entwicklung von Chinti geboten. Natalia Mirzoyan hat die Animation mit Tee auf Glasplatten gemacht und zusätzlich mit dem Computer nachbearbeitet. Die Figuren bewegte sie im After Effects, allein ein Auge der Ameise setzt sich, der Beweglichkeit halber, aus einem Dutzend einzelner Teehäufchen zusammen. (Bild rechts.)
Man solle nur das machen, was einem auch wirklich interessiert, so ihr Ratschlag. Keine Angst haben, etwas Neues auszuprobieren, in alle Richtungen denken. Sie selber arbeitet bei jedem Projekt mit einem anderen Stil, weil es für sie faszinierender und somit auch ergiebiger ist.
Directing sei ein ständiger Prozess der Entwicklung, wie sich auch der Mensch ständig weiter entwickle. Man solle offen sein und in die Welt hinaus gehen, denn selbst die kleinste Ameise hat es geschafft, einen Taj Mahal zu bauen.

Als Inspiration hilft vielleicht eine Tasse Tee.

31. Mai 2012

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