Für die Abschlussfilmproduktionen in Luzern konnte erstmals mit einem Geräuschemacher gearbeitet werden. Dieter Hebben aus Köln stellte sich der anspruchsvollen Heraus- forderung, 10 Bachelorfilme in 4 Tagen mit Schritten, Bewegungs- und Requisiten-
geräuschen zu vertonen. Anspruchsvoll deshalb, weil jeder Film wieder eine neue Soundwelt erfordert, manchmal sogar mehrere im gleichen Film: Vom Palmenhain durch die Wüste über’s Meer zum sinkenden Schiff, Unterwasser, dann wieder Explosionen,
bis man am Schluss bei Realfilmaufnahmen landet. Das Ganze in 5 Minuten komprimiert. Dieter Hebben löste diese Aufgabe, indem er mit einem Kombi voller Koffer anreiste, um den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden. Und vielen guten Ideen.

Bei Foleyaufnahmen geht es darum, synchron zur Bewegung der Figuren passende Geräusche zu produzieren, welche den Figuren Seele einhauchen und Körper geben.
Der Foleyartist verfügt über ein gutes Gehör, ein sehr gutes Rythmusgefühl – viele waren ursprünglich Musiker – und kreative Ideen für überraschende Sounds.

24. Mai 2011

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